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Verkaufsregeln

Die Verkaufsregeln fürs Holz werden durch Anordnung des Generaldirektors der Staatsforste festgelegt.

Im Rahmen des Einzelverkaufes bemühen sich die Forstleute den schnell wachsenden Bedarf an Holz für Heizungszwecke zu befriedigen. Trotz allen Anscheins handelt es sich dabei nicht nur um Einwohner der ländlichen Gebiete, obwohl sie den größten Teil der Kunden ausmachen. Der angestiegene Bedarf an Brennholz hängt auch damit zusammen, dass in den Vororten großer Ballungsgebiete neue Wohnsiedlungen entstehen, deren Häuser in der Regel mit Kaminen ausgestattet sind.

Das Brennholz ist nicht nur die ökologischste Wärmequelle, sondern auch im Hinblick auf das Verhältnis Preis zum Heizwert attraktiver als Kohle, Heizöl, Gas oder elektrische Energie.

In den letzten Jahren erhöhten die Staatsforste das Verkaufsvolumen an Brennholz um einen Drittel bis auf über 4 Mio. Kubikmeter jährlich. Das Brennholz ist nicht nur die ökologischste Wärmequelle, sondern auch im Hinblick auf das Verhältnis Preis zum Heizwert attraktiver als Kohle, Heizöl, Gas oder elektrische Energie. Manche Kunden wählen ofenfertiges Stückholz, andere arbeiten das Holz direkt im Wald auf, nachdem sie die notwendigen Abstimmungen getroffen, die Arbeitssicherheitsmaßnahmen erfüllt und das Holz bezahlt haben. Dies betrifft oft das Brennreisig, das relativ billig ist und von Menschen in ländlichen Gebiete bevorzugt wird.


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Landschaftsbestandteile

Landschaftsbestandteile

Die Landschaftsbestandteile sind kleine Wasserbehälter, Feld- und Waldteiche und Moore, die Überbleibsel der Ökosysteme. Die Landschaftsbestandteilen sind eine neue Form des Landschaftsschutzes. Sie sind sehr wichtig und schützen die Standorte vieler Pflanzen- und Tierarten.

Im Gebiet der Oberförsterei Krosno befanden sich nach dem Stand vom 01.01.2002 9 geschützte Landschaftsbestandteile mit einer  Gesamtfläche von 29,94 ha. Im Zuge der durchgeführten Korrekturen hinsichtlich der Zusammenschließung alter und der Hinzufügung neuer Bestandteile blieben 7 geschützte Landschaftsbestandteile mit einer bedeutend größeren Gesamtfläche von 50,19 ha. Die 4 früheren Bestandteile: „Małe Gądkowskie" Bagno (Kleines Moor bei Gądków) und „Gądkowskie Bagno I, II, III" (Moor bei Gądków I, II, III) wurden zu zwei neuen Landschaftsbestandteilen:  „Ratnowskie Bagno" (Ratnowskie-Moor) und „Żurawie Bagna" (Kranich-Moore)  zusammengeschlossen. Zur Zeit gibt es 14 geschützte Landschaftsbestandteile. Der achte Bestandteil, „Bagna Jeziora Moczydło" (Moore des Moczydło-Sees) wurde  mit dem Beschluss des Gemeinderates von Krosno vom 24.08.2006 errichtet. Zwei weitere Refugialgebiete, „Stawy nad Pliszką" (Teiche am Fluss Pliszka) und  „Leśna Ostoja" (Wald-Refugialgebiet) entstanden 2007. Im Folgejahr entstand „Ostoja Skórzyn"  (Refugialgebiet Skórzyn) auf einer 6,01 ha großen waldfreien Fläche. 2009 wurde die Existenz von „Uroczysko Radomicko" (Wildnis Radomicko) sowie „Uroczyska Rzeki Pliszki" (Wildnisgebiete des Flusses Pliszka) rechtlich verankert. Das jüngste der geschützten Landschaftsbestandteile ist „Diabelski Staw" (Teufelsteich) bei Radomicko mit einer Waldfläche von 2,41 ha.